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03.01.2015

Gelungene Kunstrasen-Premiere beim 13. ebm-papst Hallenmasters - Der Karlsruher SC holt den Turniersieg

Die Premiere ist gelungen. Zum ersten Mal wurde das ebm-papst Hallenmasters bei seiner 13. Auflage auf Kunstrasen ausgetragen. Die Spiele waren dadurch vielleicht etwas langsamer, aber dafür technisch anspruchsvoller. Am besten mit dem neuen Belag kam beim A-Jugendturnier am Samstag der Karlsruher SC zurecht und holte sich den Turniersieg.

 
 
 

In einem spannenden Finale besiegte der KSC den 1. FC Nürnberg mit 3:2. Auf Platz drei beendete Eintracht Braunschweig das Turnier. Die Norddeutschen besiegten im "kleinen Finale" den VfR Aalen 4:2. "Für die Verletzungsprophylaxe ist der Kunstrasen gut", meinte KSC-Trainer Tim Walter. "Das Tempo ist auf dem normalen Hallenboden aber höher."

Seine Mannschaft war eher schleppend ins Turnier gestartet. "Wir haben nicht schlecht gespielt", sagte Walter. "Waren aber nicht konsequent. Als es dann aber darauf ankam, haben die Jungs es gut gemacht. Es war eine starke Teamleistung. Die Jungs haben mit Herzblut verteidigt und nach vorne präzise gespielt. Es herrschte auch große Harmonie im Team." Ab dem Viertelfinale drehten die Karlsruher so richtig auf. Im Finale war es dann spannend bis zum Ende. Der KSC ging zunächst in Führung. Sechs Minuten vor dem Ende fiel der Ausgleich. Dann traf wieder Karlsruhe. Jetzt waren noch dreieinhalb Minuten zu spielen. Wieder glich Nürnberg aus: 56 Sekunden standen noch auf der Uhr. Eine halbe Minute vor dem Schlusspfiff gelang dem KSC dann der Siegtreffer. "Wir sind hergefahren um zu gewinnen", sagte Walter. "Ich weiß, welche Qualität wir haben. Wenn wir die abrufen, ist es schwer uns zu schlagen."

Für nächstes Jahr hat der Trainer sein Kommen wieder angekündigt. Vielleicht klappt es ja dann mit der ersten Titelverteidigung in der Geschichte des ebm-papst Hallenmasters. Denn eine Serie hatte Bestand - erneut gewann der Vorjahressieger nicht: Für den FSV Mainz 05 war bereits im Viertelfinale Schluss: durch ein 1:3 gegen den Karlsruher SC.

Ein allgemeines Kompliment gab es von Michael Kammermeyer, Co-Trainer des zweitplatzierten 1. FC Nürnberg: "Es ist ein sehr gutes Turnier. Das Teilnehmerfeld ist sensationell. Auch mit dem Kunstrasen und der Rundumbande." Seine Mannschaft war mit Schuld an dem frühen Aus des FSV Hollenbach, der wie die Sportfreunde Schwäbisch Hall bereits in der Gruppenphase ausschied. "Es wäre mehr drin gewesen", sagte FSV-Trainer Michael Gundlach. "Wir haben etwas Lehrgeld bezahlt." Das erste Spiel verlor sein Team 1:4 gegen Braunschweig. Es folgten drei Unentschieden, von denen die Hollenbacher zwei Mal nahe am Sieg waren. Im letzten Spiel der Gruppenphase setzte es noch eine 0:1-Niederlage gegen Nürnberg. Und zwar in letzter Sekunde. Kurz davor hatten die Hollenbacher das 1:0 in Unterzahl auf dem Fuß gehabt. "Wir haben zu viele Chancen vergeben", sagte Gundlach. "Ich hoffe aber, die Jungs haben etwas mitgenommen. Auf jeden Fall war es eine tolle Erfahrung. Auch für mich."

Wie in jedem Jahr gab es auch Sonderpreise. Zum besten Torhüter kürte die Turnierleitung Jannik Dressler vom KSC. Treffsicherster Spieler war Julius Düker (Eintracht Braunschweig) mit acht Toren. Als bester Spieler gewann Sebastian Vasiliades (VfR Aalen) den Ludwig-Hirschlein-Pokal.

Und auch der neue Belag kam an. Am Freitag wurde der Rasen, den Hauptsponsor ebm-papst extra für das Turnier anschaffte, verlegt. Erst am späten Abend waren die Helfer fertig geworden. "Ich bin positiv überrascht", sagte Klaus Beck, Abteilungsleiter des gastgebenden Vereins SV Mulfingen. "Der Ball bleibt besser am Fuß, springt nicht so sehr und gefühlt wird weniger gegrätscht." Dafür waren die Vorrunden-Spiele etwas langsamer als in der Vergangenheit. "Die Pässe müssen präziser sein, als auf dem Hallenboden. Die Mannschaften müssen sich noch etwas daran gewöhnen", meinte Karl-Heinz Beck, der sich um die Mannschaften beim Turnier kümmert.

"Ich finde es bemerkenswert, dass es immer wieder gelingt, die Mannschaften in diese abgelegene Region zu bekommen. Das zeigt aber auch das Niveau und die Qualität der Veranstaltung. Durch den Kunstrasen bekommt es noch mehr Stadioncharakter", sagte Rainer Hundsdörfer, Vorsitzender der Geschäftsführung von ebm-papst. "Es ist uns wichtig, der Region etwas zurückzugeben." Neben dem Marathon in Niedernhall ist das Hallenmasters die zweite große Sportveranstaltung, die die Firma auf die Beine stellt.

Platzierungen: 1. Karlsruher SC, 2. 1. FC Nürnberg, 3. Eintracht Braunschweig, 4. VfR Aalen; Aus im Viertelfinale: VfL Bochum, Borussia Mönchengladbach, SC Freiburg, FSV Mainz; Aus nach der Gruppenphase: FSV Hollenbach, Sportfreunde Schwäbisch Hall, Hannover 96, Eintracht Frankfurt.

Hauke Hannig
Pressesprecher ebm-papst Unternehmensgruppe
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