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19.12.2014

Ex-Nationalspieler Dariusz Wosz ist zum dritten Mal zu Gast beim ebm-papst Hallenmasters

Am 3. Januar um 9 Uhr wird das A-Jugend-Turnier des 13. ebm-papst Hallenmasters eröffnet. Und zwar von Eintracht Braunschweig und einem Qualifikanten. Zu dieser Zeit wird auch Ex-Profi Dariusz Wosz mit seinem Team bereits in der Mulfinger Gerhard-Sturm-Halle sein. Um 9.26 Uhr bestreitet sein Team vom VfL Bochum sein erstes Spiel – gegen Rekordsieger Eintracht Frankfurt.

 
 

Der 24-fache Nationalspieler war bereits zwei Mal in Mulfingen mit dabei – als Trainer der Bochumer. "Ich mag den Hallenfußball. Er ist sehr gut, sehr wichtig. Es kommt auf Handlungsschnelligkeit an, die Spieler müssen schnelle Pässe spielen und laufbereit sein", sagt Wosz. "Ich nehme es aber nicht so ernst, solange es nicht wie beim Eishockey zugeht und es Bandenchecks und böse Fouls gibt." Davon war in der Vergangenheit beim Hallenmasters nichts zu sehen. Dafür gab es technisch guten, temporeichen Sport. "Mir hat es in Mulfingen immer gefallen. Deshalb komme ich gerne wieder, ich bin froh, dass wir eingeladen wurden. Man trifft auf viele Mannschaften, gegen die man sonst nicht spielt", sagt Wosz. Aus der Bundesliga West, in der die Bochumer spielen, ist nur noch Borussia Mönchengladbach mit dabei. Aus dem Norden kommen Braunschweig und Hannover 96. In der Bundesliga Süd spielen Frankfurt, der SC Freiburg, der FSV Mainz, der 1. FC Nürnberg und der Karlsruher SC. Vorjahresfinalist VfR Aalen wurde als Oberligist erneut eingeladen. Das Feld wird dann durch zwei regionale Qualifikanten (RBKJ-Cup, Jako-Cup) komplettiert.
"Es ist schwer die anderen Mannschaften einzuschätzen", sagt Wosz. Er selbst hätte auch gerne drei B-Jugendspieler mitgenommen. Doch diese sind mit der Nationalmannschaft unterwegs. Trotzdem werde er eine gute Truppe mit dabei haben, meint Wosz. Er selbst war zu einer aktiven Zeit bestimmt ein guter Hallenspieler. Dribbelstark, schnell, mit kurzem Radius – dadurch kam er auch zum Spitznamen "Zaubermaus".
2007 ist er ins Trainergeschäft eingestiegen – bis auf kurze Ausflüge als Interimscoach der U23 und der Profis, betreute er die U19 des VfL. Dort beerbte er Michael Oenning. Ein halbes Jahr war Wosz dessen Co-Trainer – bevor sich Oenning nach Nürnberg verabschiedete. "Auf einmal war ich Cheftrainer. Da musste ich mich schon etwas umstellen", erzählt Wosz. Es gelang ihm schnell.
Und der Nationalspieler fühlt sich immer noch wohl im Nachwuchsbereich. "Mir macht das Spaß. Um als Cheftrainer vor Profis hinzustehen müsste ich erst meinen Fußballlehrer machen und noch einiges lernen", sagt Wosz. "Nur weil ich selbst 20 Jahre Profi war, heißt das nicht, dass ich automatisch auch ein guter Cheftrainer wäre." Und der fügt hinzu: "Ich muss mir nichts mehr beweisen. Ich bin zufrieden mit meiner Karriere, war Nationalspieler, war bei einer EM dabei. Gerne hätte ich vielleicht noch eine WM erlebt."
Jetzt freut er sich, wenn er den Weg seiner ehemaligen Schützlinge beobachten kann. Den Weg von Spielern wie beispielsweise Ilkay Gündogan (Borussia Dortmund) und Matthias Ostrzolek (Hamburger SV), die über die Bochumer Jugend den Sprung zu den Profis oder gar in die Nationalmannschaft geschafft haben.
Wosz legt als Trainer großen Weg auf Disziplin. Diese will er seinen Schützlingen mit auf den Weg geben. "Die Jungs müssen aufhören zu träumen. Einige überschätzen sich manchmal", sagt er. "Wichtig ist oft der Weg über die U23." Doch diesen will nicht jeder einschlagen.

Schon die Jugendspieler müssen sich an das tägliche Training gewöhnen. In Bochum haben die Akteure nur dienstags einen Ruhetag, sonst bittet Wosz sie auf den Platz.
Auch er musste sich umstellen. "Das Fußballspiel ist schon intelligent geworden. Die Spielweise ist ganz anders. Eine Spieleröffnung gab es zu meiner Zeit noch nicht. Dafür hatten wir noch Manndecker. Man muss einen Plan haben, den Jungs einige Dinge mitgeben." Bei Gündogan, Ostrzolek und anderen hat er gute Arbeit geleistet.

Hauke Hannig
Pressesprecher ebm-papst Unternehmensgruppe
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