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18.12.2013

Der Traum von der Profikarriere

Jugend-Nationalspieler geben sich beim 12. ebm-papst Hallenmasters die Ehre.

Hoffenheim in blau – auf dem Bild ist der Hoffenheimer Benjamin Trümner in Aktion.

Große Strecken gehören auf dem Weg zur Profi-Karriere dazu. Wenn am 4. Januar die A-Junioren-Bundesligisten beim 12. ebm-papst Hallenmasters in der Mulfinger Gerhard-Sturm-Halle um den Turniersieg spielen, sind auch einige Jugend-Nationalspieler mit von der Partie. Viele hoffnungsvolle Talente sind schon früh von zu Hause weggezogen.

So ist eben das Geschäft. Profi-Fußball ist nichts für Heimatverbundene. Schon in der Jugend müssen lange Wege, Umzüge in Kauf genommen werden, damit irgendwann der große Sprung geschafft werden kann. Benjamin Trümner ist deutscher U-19-Nationalspieler. Benjamin Trümner kommt aus Schwalmstadt in der Nähe von Kassel, spielt aber bei 1899 Hoffenheim in der A-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest. Zwei Mal lief er bislang für die Nationalmannschaft auf. Zwei Mal im November gegen Frankreich (4:3-Sieg und 2:2-Unentschieden). "Es war schön. Marcus Sorg ist ein guter Trainer. Ich habe mich wohl gefühlt. Es ist schon etwas Besonderes, wenn man mit dem Adler auf der Brust auflaufen darf. Es macht natürlich unheimlich viel Spaß. Ich bin stolz darauf."

Aber er fühlt sich auch in Hoffenheim wohl – wenn es auch weit weg von der Heimat ist. "Es ist sehr familiär hier", sagt der Mittelfeldspieler, der ins Internat geht und gerade dabei ist, sein Abitur zu machen. Zwar gilt der Fokus im Moment einer möglichen Profikarriere doch er will gerüstet sein, wenn es nicht klappen sollte. Aber daran denkt Trümner nicht. "Ich hoffe, dass ich Profi werde, danach kann ich dann immer noch studieren", sagte er. "Über einen möglichen Beruf habe ich mir aber noch keine Gedanken gemacht", sagt der 18-Jährige. Der Sport steht an erster Stelle. Alles andere kommt später. "Der Trainer in Hoffenheim ist gut. Wir lernen hier sehr viel", erzählt Trümner. "Jeden Tag. Das ist wichtig." Nach einem etwas holprigen Start steht er mit seiner Mannschaft auf Rang zwei der 1. Bundesliga Süd/Südwest. "Wir sind gut dabei", sagt Trümner. Wenn er auch meint: "Am Anfang war es schon etwas schwer für mich, weil ich neu war." Mittlerweile ist er aber angesehen bei seinen Mitspielern – nicht nur weil er Nationalspieler ist. Denn davon gibt es einige in den Reihen der Hoffenheimer. Baris Atik ist einer davon. Er hat bisher einmal für die Türkei gespielt. Der 18-Jährige hat die Schule abgeschlossen und absolviert nun ein Praktikum. Auch der Frankenthaler träumt von der großen Profikarriere. "Ich hoffe, dass ich nach der A-Jugend hier bleiben darf", sagt Atik. "Ich traue es mir zu, ich hoffe, der Verein traut es mir auch zu." Zumindest durfte der Stürmer bereits vier Mal in der U23 Luft bei den Aktiven schnuppern. Ein Tor erzielte er dort. "Ich hatte auch schon die Möglichkeit, mit den Profis zu trainieren. Das war schon gut." Und mit Hoffenheim hat er einen Verein, der verstärkt auf den eigenen Nachwuchs setzt.

Auch bei einem Club, der dem Nachwuchs Chancen gibt, spielt Patrick Pflücke. Der 17-jährige gebürtige Dresdner steht seit drei Jahren im Kader des FSV Mainz 05. Derzeit geht er in die elfte Klasse und auch er will sein Abitur machen. "Ich fühle mich hier wohl. Da kann ich mich nicht beschweren. Es gibt eine Schule, die mit dem Verein kooperiert. So haben wir gute Möglichkeiten zum Trainieren." Der gebürtige Dresdner kann mittlerweile auf drei U19-Länderspiele zurückblicken.

Ebenfalls weit weg von zu Hause ist Erdal Öztürk. Er kommt aus Berlin und spielt in Hoffenheim. Er spielte für die U17 der Türkei. "Seit zweieinhalb Jahren bin ich jetzt in Hoffenheim", sagt der 17-Jährige. Schon früh verließ er also Hertha BSC Berlin, um sein Glück im Kraichgau zu finden. "Bei Hertha war es zwar gut, aber hier ist alles neuer, es gibt bessere Möglichkeiten", sagt Öztürk. Und auch sportlich ist er zufrieden: "Wir haben zu Hause noch nicht verloren. Am 8. Februar beginnt die Rückrunde gegen Stuttgart. Ich hoffe, dass wir Meister werden." Aber bis dahin ist es noch ein langer Weg.

Während die Nachwuchskicker aus Mainz und Hoffenheim sich im letzten Ligaspiel des Jahres gegenüber standen, treffen sie beim ebm-papst Hallenmasters frühestens im Viertelfinale aufeinander. Aus beiden Gruppen, die aus je sechs Mannschaften bestehen, qualifizieren sich die besten vier Teams für das Viertelfinale. Ab da geht es im K.o.-System weiter. Eröffnet wird die 12. Auflage des Turniers am 4. Januar um 9 Uhr mit der Partie eines regionalen Qualifikanten (Sieger RBKJ-Cup) gegen Hannover 96. Am 5. Januar spielen dann ebenfalls ab 9 Uhr die besten Amateurteams der Region gegeneinander.

Hauke Hannig
Pressesprecher ebm-papst Unternehmensgruppe
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